19.10.2012

Friedrich Hegar

Friedrich HegarFriedrich Hegar


* 1841 - † 1927

Schweizer Komponist, Dirigent und Geiger


Er komponiert 1871 einen Marsch zum 20. Geburtstag von Myrrha.


Am 11.10.1841 wurde er in Basel geboren. Er war der Sohn des Musiklehrers Ernst Friedrich Hegar. 

Ende der 1850er Jahre nahm er ein Studium der Komposition am Leipziger Konservatorium auf. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 1860 war er als Dirigent in Warschau tätig, 1861 wechselte er nach Gebweiler, wo er unter Julius Stockhausen stellvertretender Kapellmeister wurde.
Im Jahre 1863 wurde er in Zürich Kapellmeister des dortigen Orchestervereins, des späteren Tonhallevereins. Dies geschah auf Veranlassung Theodor Kirchners. Diese Stellung sollte er bis 1903 innehaben.
Ab 1865 leitete er ausserdem den Gemischten Chor Zürich und war Kapellmeister am Theater Zürich. Nebenher engagierte er sich in der Allgemeine Musik-Gesellschaft (AMG). Bis 1914 leitete er das Konservatorium Zürich, dessen Gründung auf seine Initiative zurückging.

Im August 1871 komponierte er zum 20. Geburtstag von Myrrha den Marsch für Klavier 4hdg, G-Dur [ZBZ Mus BG 10362].

Sein Sohn war der Cellist Johannes Hegar.
Ende des 19. Jahrhunderts erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Außerdem wurde er 1917 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Am 02.06.1927 verstarb er in Zürich.

 

Bilder:
  1. Reproduktion aus: Art. Anst. J. A. Preuss [Hrsg.]: Die Stadt Zürich. Zürich, 1896.
 
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Ignaz und Emilie Heim

Kein BildIgnaz und Emilie Heim


* 1800 - † 1900
* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) [1].

Ignaz und Emilie Heim

Noch eine andere Stimme erhob sich jüngst, um gegen Mathildes hohen Geist zu zeugen: Emilie Heim, die Frau des 1880 in Zürich verstorbenen "Papa Heim", eines um die Sammlung von Volksliedern verdienten Musikers, war von Henry Bordeaux einst über die Beziehungen Wagners zu Frau Wesendonk, ihrer früheren intimen Freundin interviewt worden, und nach ihrem vor einigen Monaten erfolgten Tode plaudert Bordeaux in der literarischen Beilage des "Figaro" nun seine Geheimnisse aus. Frau Heim, die bei der von Wagner in Zürich zu Liszts 45. Geburtstage veranstalteten privaten Aufführung des ersten Aktes der "Walküre", wo der am Klavier sitzende Liszt das Orchester, Wagner selber zugleich Siegmund und Hunding war, die Sieglinde gesungen hatte, hielt nur auf die "Mathilde vor Wagner" gute Stücke; "wenn man sie nur sah", meinte Frau Heim, "hatte man Freude an ihr, sie war wie eine Blume." Auf die Beziehungen Mathildes zu Wagner ist sie indessen sehr schlecht zu sprechen: Die Liebe des Meisters sei ihr zu Kopf gestiegen, und sie hätte sich schließlich selbst für ein Genie gehalten; sie habe unerträgliche Gedichte geschrieben, und das "wirkliche" Tristan-Drama hätte das Bild eines reizbaren Wagner und einer ihrer wahren Natur entfremdeten Mathilde gezeigt.

Kaiser, Georg: Mathilde Wesendonk. Ein Gedenkblatt zu ihrem zehnjährigen Todestage. In: Brandes, Friedrich (Hrsg.): Neue Zeitschrift für Musik. Organ des Verbandes Deutscher Orchester- und Chorleiter (E. V.). Begegründet 1834 von Robert Schumann. 79. Jahrgang, 1912, Heft 36/37. Verlag von Gebrüder Reinecke, Leipzig September 1912, S. 493 - 496.


 

Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

Quellen:
  1. Autor.

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Bibliografie:
  • Kaiser, Georg: Mathilde Wesendonk. Ein Gedenkblatt zu ihrem zehnjährigen Todestage. In: Brandes, Friedrich (Hrsg.): Neue Zeitschrift für Musik. Organ des Verbandes Deutscher Orchester- und Chorleiter (E. V.). Begegründet 1834 von Robert Schumann. 79. Jahrgang, 1912, Heft 36/37. Verlag von Gebrüder Reinecke, Leipzig September 1912, S. 493 - 496.  


Heinrich Heine

Kein BildHeinrich Heine


* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) [1].

 

Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

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  1. Autor.

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Georg Herwegh

Kein BildGeorg Herwegh


* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800).


Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

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  1. Autor.

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Emil Hess

Kein BildEmil Hess


* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) [1].

 

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  1. Ausschnitt aus, 1800.

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Familie von der Heydt

Kein BildFamilie von der Heydt


* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) = Familie von der Heydt (ändern)

Kommerzienrat Daniel von der Heydt (* 31. Oktober 1802 in Elberfeld; † 7. Juli 1874 auf Schloss Morsbroich bei Schlebusch) war Bankier, Unternehmer und Politiker.

Er war Sohn von externer Link Wikipedia Daniel Heinrich von der Heydt (* 06.06(01.?).1767, Elberfeld - † 06.08.1832, Wiesbaden) (Gründer des externer Link Wikipedia Bankhauses von der Heydt-Kersten & Söhne sowie zeitweise Bürgermeister von Elberfeld) und dessen Frau Wilhelmine (geb. Kersten). Daniel von der Heydt war Bruder von externer Link Wikipedia August (* 15.02.1801, Elberfeld - † 13.06.1874, Berlin) und Carl von der Heydt. Er selbst heiratete 1827 Bertha Rosalia Wülfing.

1836. Kommerzienrat August Freiherr von der Heydt, der nachmalige Kgl. Preuß. Staatsminister, der Vater des Staatsbahnwesens in Preußen, nimmt sich des Baues der Eisenbahn Düsseldorf-Elberfeld tatkräftig an.

Nach Privatunterricht und dem Besuch der reformierten Lateinschule in Elberfeld trat Daniel in die väterliche Bank als Lehrling ein. Es folgten im Auftrag der Bank mehrjährige Aufenthalte in Livorno und Mailand. Im Jahr 1837 wurde er Teilhaber des väterlichen Bankhauses und betätigte sich daneben erfolgreich im Handel mit Rohseide. Im Jahr 1857 gab er seine Anteile an der Bank nach theologischen Auseinandersetzungen mit dem Bruder Carl ab und konzentrierte sich auf das Handelsgeschäft.

Daneben war er 1833–1843 und im Jahr 1848 Mitglied der Handelskammer von Elberfeld und Barmen. Im Jahr 1836 gehörte er zu den Mitbegründern der Dampfschifffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein. Daneben saß er im Aufsichtsrat der Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft.

Außerdem war Daniel von der Heydt 1847 Mitbegründer der niederländisch-reformierten Kirche in Elberfeld und in den Jahren 1852/53 gehörte er zu den Initiatoren des Elberfelder Systems der Armenfürsorge.

Eine Elberfelder Barrikade (Gedicht, 1849), Karikatur im Kladderadatsch vom 20. Mai 1849: Das die Karikatur ergänzende Spottgedicht spielt auf den Elberfelder Aufstand an, bei dem Daniel von der Heydt, der Bruder des preußischen Handelsministers August von der Heydt, als Geisel genommen wurde.

Und all die blanke Herrlichkeit,
Bildsäulen, Spiegel und Lüstre,
Die liefert Herr  D a n i e l  v o n  d e r  H e y d t,
Der Bruder vom Handelsminister.

Herr Daniel rauft sich das Haar und heult:
"Weh! Wollt ihr mich denn nicht schonen?
Ich habe ja an die Rebellen vertheilt
Schon an die tausend Patronen!"

Da kömmt ein Proletarier her
Und bietet ihm eine Priese:
"Wenn ihr Bruder nur kein Minister wär'!
Und wenn er nicht  A u g u s t  hieße!!"


Im Jahr 1850 war er Mitglied des Erfurter Unionsparlamentes. In den Jahren 1853 bis 1860 war er unbesoldeter, beigeordneter Bürgermeister der Stadt Elberfeld. Als Vertreter von Barmen und Elberfeld war er von 1854 bis 1860 Mitglied des preußischen Herrenhauses.



(S. 24)
Zu den fast täglichen Beschäftigungen des Großvaters bis ins Alter gehörte der vertraute Verkehr mit seinem treuen Jugendfreunde, dem Commercienrat Carl Luckemeyer in Düsseldorf, vormals in Elberfeld, einem Teilnehmer an der Direktion der Düsseldorfer Dampfschifffahrtsgesellschaft, in der er nach dem
Tode aller Übrigen mit dem Großvater zuletzt der einzige war, der die Gesellschaft gegründet hatte. Es war das eine sehr zarte und doch konfessionslose Freundschaft, da Luckemeyer den reformierten Glauben seines Freundes nicht teilte. Seine Tochter ist die auch als Schriftstellerin bekannte anmutige Mathilde Wesendonk, die Freundin von Bertha und Alwine. [1]

(S. 157)
Die Direktion der Dampfschifffahrtsgesellschaft hat sich noch in dieser Weise über die Tätigkeit
des Großvaters ausgesprochen:
„Seit dem 18. Mai 1836, dem Tage der Errichtung der Gesellschaft, gehörte Herr Daniel von der
Heydt dem Kollegium des Vorstandes, resp. Verwaltungsrates an. Die hervorragende geistige Begabung
dieses Mannes, dessen Energie und allseitiges Geschick und dessen Sinn für alles Edle und
Schöne, gaben demselben eine vorzugsweise Befähigung zu einer Mitwirkung an der Bildung und
Leitung eines Unternehmens wie die Dampfschifffahrt und es fanden diese vorzüglichen Eigenschaften
wenn möglich noch eine erhöhte Anregung, als ein spezieller Freund, Herr Carl Luckemeyer,
am 14. Juli 1836 zum ersten Direktor ernannt wurde, und er daher an dessen Seite und mit
diesem gemeinsam die hehren Ziele verfolgen konnte, welche diese Stellung zweier gleichgesinnten
Männer darboten.
Herr von der Heydt bekleidete längere Jahre die Stelle des Vizepräsidenten des Verwaltungsrats,
bis nach dem Tode des derzeitigen wirklichen Präsidenten, Herrn Gerichts-Präsidenten Dr. Schmidt
in Mainz, ihm am 5. Oktober 1850 das Präsidium übertragen wurde.
Unter dieser seiner Ägide hatte Herr von der Heydt die Genugtuung, das Blühen der Gesellschaft
gedeihen und wachsen zu sehen. So wurden u. A. auch unter seiner geschäftlichen Leitung und Initiative
die Halb-Salon-Boote „Loreley“ und „Hohenzoller“, sowie die schönen und großen Salon-
Schiffe „Friede“ und „Wilhelm, Kaiser und König“ gebaut, der Schmuck unserer Flotte und die belebenden
Elemente für den Reiseverkehr.
Eine weitere Hoffnung in dieser Beziehung erhob sich bei ihm, und wurde auch geteilt, als Elsass
wieder an Deutschland gelangte und der Gedanke sein patriotisches Gefühl belebte, durch eine
Ausdehnung der bestehenden Dampfschiffslinie bis nach Straßburg hin, nun auch dem wiedererworbenen
deutschen Lande die Bruderhand reichen zu können. Die Verkehrsverhältnisse auf jener
langen Stromstrecke zeigten sich leider nach einigen Jahren nicht hinreichend lohnend für die Kosten
eines solchen Dampfschifffahrts-Betriebes.
Nach einer mehr als sechsunddreißigjährigen Tätigkeit in diesem ihm liebgewordenen Unternehmen,
wovon dasselbe nahebei 25 Jahre sich unter seinem Präsidium befand, musste Herr von der
Heydt schließlich wegen andauernder Krankheit sich davon zurückziehen, bis er uns am 9. Juli 1874
durch den Tod entrissen wurde.
Das Andenken an den edlen Heimgegangenen lebt unauslöschlich in den Herzen Aller.“


Mit dem 01.01.1857 wurde die Düsseldorf-Elberfelder mit der externer Wiki-Link Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft zusammengelegt, nachdem durch Letzterer bereits ab 1849 das Bergische Land weitgehend erschlossen worden war.
Geprägt ist die Gesellschaft jedoch durch die vielen Übernahmen kleinerer Bahngesellschaften zur Abrundung ihres Arbeitsgebietes. Ihrem rührigen späteren Aufsichtsratsvorsitzenden, dem Geheimen Kommerzienrat Daniel von der Heydt, gelang es trotz jahrelangem Bemühen jedoch nicht, die im Besitz des Preußischen Staates stehende Königlich-Westfälische Eisenbahn-Gesellschaft mit ihrem Netz von bis zu 460 Kilometer Länge zu erwerben. Dieses zunächst bis Rheine reichende Streckennetz hätte die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft vom Netzschluss der beiden Gesellschaften in Hamm aus näher an den erwünschten Zugang zu einem deutschen Seehafen gebracht.



Das externer Wiki-Link Haus Daniel Von der Heydt ist eine unter Denkmalschutz stehende Villa im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld an der Friedrich-Ebert-Straße.

Das Objekt, Friedrich-Ebert-Straße 13, liegt gegenüber der Laurentius-Kirche und damit am Laurentiusplatz. Das Haus wurde 1842, nach der Errichtung der Kirche und des Platzes (damals „Königsplatz“) gebaut. Die Villa an der Königsstraße, wie die Friedrich-Ebert-Straße zu dieser Zeit genannt wurde, war ursprünglich freistehend. Später wurden westlich und östlich weitere Häuser gebaut, so dass heute an der Friedrich-Ebert-Straße, hier in diesem Abschnitt eine einspurige Geschäftsstraße, eine geschlossene Häuserfront besteht.

Bauherr war Daniel von der Heydt, der hier mit seiner Frau und sechs Kindern wohnte. Die Von der Heydts galten als eine der führenden Persönlichkeiten in Elberfeld und empfing in seinem Haus zahlreiche prominente Gäste. Wie sein Bruder August gehörte er zum Freundeskreis Friedrich Wilhelm IV., der wiederholt Gast im Haus war.[1]

Das Haus ist dreigeschossig, im klassizistischen Stil errichtet und mit werkgerechter Sandsteinfassade versehen. Von den bemalten Fensterscheiben existiert heute nur noch eine, die anderen sind im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Viele Innenwände sind mit Wandmalereien ausgestattet, so gibt es Motive von Blumenarrangement oder italienischen Landschaften.[2] Der große Garten an der Rückseite reichte im 19. Jahrhundert bis an die Wupper. Im 20. Jahrhundert waren hier eine Eisdiele und die „Engel-Apotheke“ zu finden. Die Apotheke wurde 1995 aufgegeben und vom Besitzer der Eisdiele übernommen, der dort nun ein Café/Bar betreibt.

Am 28. Juli 1986 wurde das Gebäude unter Baudenkmalschutz gestellt.

König externer Link Wikipedia Friedrich Wilhelm IV. (* 1795 - † 1861)

Bernhard Freiherr von der Heydt (* 25.09.1840, Elberfeld - † 09.01.1907, Berlin-Wannsee) heiratete am 14.05.1868 in Bonn die Tochter von Wilhelm Loeschigk, Annie Luise Mathilde (* 22.07.1849, Staten Island, New York - † 07.09.1922, Berlin).

Die Witwe Loeschigk zog zu ihrer mit Bernhard Freiherr von der Heydt verheirateten Tochter Annie Louise (1849-1922) nach Bad Homburg, wo der Geheime Regierungsrat von der Heydt (1840-1907) als Landrat tätig war.63

 

Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

Quellen:
  1. externer Link PDF Der Großvater. Ein Lebensbild gezeichnet von A. Z. Stuttgart 1881.  

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Bibliografie:
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