30.12.2015

Agnes' Familie

Haus der Familie Luckemeyer in Elberfeld (heute Wuppertal, Bild von 1943)Familie von Agnes Luckemeyer



Ihre Vorfahren stammten aus dem externer Wiki-Link Bergischen und externer Wiki-Link Würtembergischen Land.

Unter ihnen gab es einen Johann Luckemeyer, der nach 1698 für einige Jahre Bürgermeister der Gemeinde Breckerfeld (b. Hagen) war. 

Ihr Ururururururgroßvater mütterlichseits war Peter Christoph Stein (* 1525 - † 1600). [1] 

Ihr Urururururgroßvater mütterlichseits war Christof Stein (* 15?? - † 1621), Forstmeister in limpurgischen Diensten. 

Ihr Ururururgroßvater mütterlichseits war Kaspar Stein (* 1608 - † 1658), Hausvogt zu Gaildorf im Dienst des Schenken Joachim Gottfried von Limpurg.

Ihre Urururgroßeltern mütterlichseits waren der Schultheiß und Amtmann zu Bretzfeld Heinrich Friedrich Stein (* 1649 - † 1725) und seine Frau Katharina Messerer sowie der Kommerzienrat Philipp Lorenz Schmaltz (* 17?? - † 1770), Gründer des Bankgeschäfts Schmaltz in Mannheim.

Ihre Ururgroßeltern mütterlicherseits waren der Amtmann zu Schnait Johann Kaspar Stein (* 1693 - † 1766) und seine Frau, eine Bankierstochter aus Wien sowie der Senator Franz Bernhard Roth. 

Ihre Urgroßeltern mütterlichseits waren der Kaufmann Johann Heinrich Stein (* 1730 - † 1783) und seine zweite Frau Maria Franziska Roth (* 17?? - † 1780) aus Heilbronn sowie der Arzt in Stolberg Dr. med. Peter Konrad Peill.

Ihre Großeltern mütterlichseits waren der Kaufmann (Gerberei, Lederfabrik und Kommissionshandel), Spediteur und Gründer des Bankhauses J. H. Stein sowie Mitbegründer der Rheinschiffahrts-Assekuranz-Gesellschaft, Johann Heinrich Stein (* 1773 - † 1820) und die Arzttochter Katharina Maria Stein, geb. Peill (* 1778 - † 1854).

Vater: Carl Luckemeyer (Geschäftsfreund der Wesendoncks)
Mutter: Johanna, geb. Stein
Kinder: 4 (?)
Schwester: Marie (verh. Deus)
Bruder: RudolphEduard  
Adresse: Kipdorf-Straße externer Link Google-Maps B27 (heute: externer Link Google-Maps Nr. 38), Elberfeld (heute Wuppertal)

Die Familie der Luckemeyers gehörte zur Bürgerschicht Elberfelds.

1831 zieht die Familie nach Düsseldorf um, evtl. zunächst in die externer Link Google-Maps Bilker-Straße (Adressbuch 1833) und später in die externer Link Google-Maps Hohe-Straße 923 (heute 23/25; Adressbuch 1850; [2]).

Wohnungs-Anzeiger und Adreßbuch Düsseldorf, 1850
Wohnungs-Anzeiger und Adreßbuch Düsseldorf, 1850. [2]

Das Familiengrab von Luckemeyer und Deus befindet sich auf dem Golzheimer Friedhof in Düsseldorf.


Bilder:
  1. Vergrößerung Haus der Familie Luckemeyer in Elberfeld (Kipdorf) heute Wuppertal, Bild von 1943.
    Gedenktafel aus Marmor am 30.11.1930 angebracht: Kipdorf 27 (früher: Ecke Wasserstraße, im 2. Weltkrieg, Juni 1943 zerstört).

Quellen:
  1. externer Link Familie von Stein
  2. Wohnungs-Anzeiger und Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. pro 1850. Herausgegeben von C. E. Lehmann. Im Selbstverlag des Herausgebers, Buchdruckerei von Hermann Voß, Düsseldorf 1850, S. 121.

Links:
 

22.12.2015

Johann Luckemeyer

Kein BildJohann Luckemeyer


* 16?? - † 17??

Kaufmann, Bürgermeister


Er war ein Vorfahre von Mathilde Wesendonck.


Er war einer der bedeutendsten Kaufmänner, Unternehmer und späterer Bürgermeister von Breckerfeld.

1683 setzte er den Bau des ersten wassergetriebenen Stabhammers auf der Glör durch und verpflichtete sich, nicht wie die Gilde Knip- oder Wissstahl herzustellen, sondern gereckten Stangenstahl. [1]

Nach 1698 war er für einige Jahre Bürgermeister der Gemeinde externer Link Google-Maps Breckerfeld (b. Hagen).

 

Quellen:
  1. externer Link Mit dem (Heider-)Kopf durch die Wand?

Links:


21.12.2015

Johann Heinrich Stein

Johann Heinrich SteinJohann Heinrich Stein


* 1773 - † 1820

Kaufmann, Bankkaufmann


Er war der Großvater mütterlicherseits von Mathilde Wesendonck und der Vater von Johanna Luckemeyer, geb. Stein.
 

Er wurde am 11.05.1773 (11.03.1773 ?) in Mannheim geboren.

1790 ging er als Kaufmann nach Köln, wo er sich dem Bankgeschäft, Spedition, Großhandel sowie Gerberei und Lederhandlung widmete. Er ist der Firmengründer des Kölner externer Wiki-Link Bankhauses J. H. Stein sowie Mitbegründer der Rheinschiffahrts-Assekuranz-Gesellschaft.

Die Familie Stein waren Freunde des Dichters Friedrich Schiller (* 1759 - † 1805).

Am 16.06.1799 heiratete er Katharina Maria Peill, Tochter des angesehenen und vermögenden Arztes Dr. med. Peter Konrad Peill aus Stolberg. Beide hatten 7 Kinder: 2 Söhne: Johann Heinrich, Carl Martin sowie 5 Töchter: Wilhelmine, Amalie, Pauline, Franziska Juliana und Johanna.  
 
Bankhaus J. H. Stein in Köln(2) 1812 erwarben sie ein Eigenheim am Laurenzplatz. In den zurückliegenden zwanzig Jahren lebten sie in einer Mietwohnung.

Er verstarb schon frühzeitig am 17.06.1820 in Yverdon-les-Bains, Schweiz.

Nach dessen Tod blieb die Witwe des Firmengründers die Inhaberin des Bankgeschäftes aufgrund ihres stärksten Kapitalanteils.

Die Angehörigen der Sippen Stein, Schnitzler, Herstatt und vom Rath stehen fest zusammen. Sie gehörten damals schon zu den zehn führenden Familien Kölns. [1]

Die Söhne heirateten Adelaide Herstatt bzw. Sophie Jung und sind in den 1820er Jahren als Gesellschafter im Unternehmen aufgenommen worden. Wilhelmine wurde die Frau des Kölner Bankiers externer Wiki-Link Karl Eduard Schnitzler, der 1822 in das Bankhaus eingetreten ist. Amalie heiratete Johann David, gen. Iwan Herstatt, einen Bruder von Adelaide; er war Bankherr im Bankhaus externer Wiki-Link "Joh. Dav. Herstatt". Franziska Juliana heiratete den Juristen und Politiker externer Wiki-Link Ignatz Bürgers, der am Vorparlament (1848/49) teilnahm. Johanna heiratete den Elberfelder Kaufmann Carl Luckemeyer

 

Bilder:
  1. Johann Heinrich Stein. 
  2. Bankhaus J. H. Stein in Köln.  

Quellen:
  1. externer Link Familie von Stein.

Links:


Katharina Stein

Katharina Maria Stein, geb. PeillKatharina Maria Stein, geb. Peill


* 1778 - † 1854

Ehefrau von Johann Heinrich Stein


Sie war die Großmutter mütterlicherseits von Mathilde Wesendonck und die Mutter von Johanna Luckemeyer, geb. Stein.
 

Sie war die Tochter des angesehenen und vermögenden Arztes Dr. med. Peter Konrad Peill aus Stolberg.
Sie wurde am 22.03.1778 in Stolberg geboren.

Am 16.06.1799 heiratete sie den Kaufmann Johann Heinrich Stein aus Köln. Er ist der Firmengründer des Kölner externer Wiki-Link Bankhauses J. H. Stein sowie Mitbegründer der Rheinschiffahrts-Assekuranz-Gesellschaft.  
Die Familie Stein waren Freunde des Dichters Friedrich Schiller (* 1759 - † 1805).

Beide hatten 7 Kinder: 2 Söhne: Johann Heinrich, Carl Martin sowie 5 Töchter: Wilhelmine, Amalie, Pauline, Franziska Juliana und Johanna.

1812 erwarben sie ein Eigenheim am Laurenzplatz. In den zurückliegenden zwanzig Jahren lebten sie in einer Mietwohnung.
 
Bankhaus J. H. Stein in Köln(2) Nach dessen Tod blieb die Witwe des Firmengründers die Inhaberin des Bankgeschäftes aufgrund ihres stärksten Kapitalanteils. Sie übte starken persönlichen Einfluss auf ihre Umwelt aus.
Es war ein großes Glück, daß der "Wittib" in Johann Hindrich genannt Clemens Schmits die ersten Jahre nach des Gatten Tod ein langjähriger Mitarbeiter zur Seite stand. Schlechthin entscheidend aber wurde, daß an seine Stelle kurze Frist später ihr Schwiegersohn Carl Eduard Schnitzler, der Ehemann ihrer ältesten Tochter Wilhelmine, die Betriebsführung der Firma übernehmen konnte. Clemens Schmits, der Ehemann der ältesten Enkelin des Mannheimer Johann Heinrich Stein, wurde am 3. Februar 1782 in Flamersheim (nebenstehend die Burg Flamersheim) geboren, war also nur neun Jahre jünger als der Kölner Firmengründer Johann Heinrich Stein. Im Alter von 22 Jahren ist er in die Handlung J. H. Stein und gleichzeitig bei Stein u. Werotte eingetreten. [1]

Katharina Stein(3 Vergrößern)  1834 werden für ein Haus in Godesberg erhebliche Summen aufgewendet. Godesberg begann damals der beliebteste Ruhesitz der Kölner Bürger zu werden.

Dort ist die Witwe mehr als ein Menschenalter nach dem Tod ihres Gatten am 23.08.1854 gestorben.

Carl Luckemeyer war daraufhin einer der Erbberechtigten, an die je 53.570 Thaler ausgeschüttet wurden (s. a.Familie von Agnes Luckemeyer).
Am 23. August 1854, dem Todestag der Wittib Stein, Katharina geb. Peill, wird deren Konto abgeschlossen. Bis dahin war die stärkste Kapitalmacht unter den Teilhabern bei der Witwe des Firmengründers geblieben. An die Erbberechtigten, die Söhne und Schwiegersöhne: J. H. Stein-Herstatt, Carl Stein, Eduard Schnitzler, C. Luckemeyer, J. D. Herstatt, G. Jung, J. Bürgers wurden je 53570 Th. ausgeschüttet. Drei Siebentel dieser Zahlungen blieben in der Firma, wuchsen dem Kapitalkonto ihrer Inhaber zu. [1]

Die Angehörigen der Sippen Stein, Schnitzler, Herstatt und vom Rath stehen fest zusammen. Sie gehörten damals schon zu den zehn führenden Familien Kölns. [1]

Die Söhne heirateten Adelaide Herstatt bzw. Sophie Jung und sind in den 1820er Jahren als Gesellschafter im Unternehmen aufgenommen worden. Wilhelmine wurde die Frau des Kölner Bankiers externer Wiki-Link Karl Eduard Schnitzler, der 1822 in das Bankhaus eingetreten ist. Amalie heiratete Johann David, gen. Iwan Herstatt, einen Bruder von Adelaide; er war Bankherr im Bankhaus externer Wiki-Link "Joh. Dav. Herstatt". Franziska Juliana heiratete den Juristen und Politiker externer Wiki-Link Ignatz Bürgers, der am Vorparlament (1848/49) teilnahm. Johanna heiratete den Elberfelder Kaufmann Carl Luckemeyer.

 

Bilder:
  1. Katharina Maria Stein. 
  2. Bankhaus J. H. Stein in Köln.
  3. Berdellé, Johann Baptist: Bildnis Frau Katharina Stein. 1840, Öl a. Lwd., 95 x 78 cm. [SMB 1991/G019] (s. a.: Familien- und Freundesbildnisse)
    Mit freundlicher Genehmigung: StadtMuseum Bonn.   

Quellen:
  1. externer Link Familie von Stein.

Links:


16.12.2015

Carl Luckemeyer

Karl LuckemeyerKommerzienrat Carl Luckemeyer,
auch: Karl Luckemeyer


* 1801 - † 1875

Kaufmann, Verwaltungsratsmitglied und Direktor


Er war der Vater von Mathilde Wesendonck.


Er wurde am 21.03.1801 gebohren.

Er war ein deutscher Kaufmann. Er betrieb zunächst eine Garn- und Wollfärberei (Türkisch-Rot- Färbereibetrieb) und erweiterte später zu einer Produktionsstätte für Wolle und Seide. Er war Kompagnon der Firma Luckemeyer & Winkelmann.

Sein Schulfreund war das spätere Mitglied des externer Link Wikipedia Preußischen Herrenhauses, Daniel von der Heydt (* 31.10.1802 - † 07.07.1874).

Er heiratete Johanna Stein, die Tochter des Bankengründers Johann Heinrich Stein und seiner Frau Katharina Maria. Zunächst wohnte er in Elberfeld und zog 1831 mit seiner Familie nach Düsseldorf um.

Am 29.10.1835 war er Mitbegründer der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft und gehörte dem Verwaltungsrat als wirkliches Mitglied bzw. Stellvertreter an und wurde am 25.11.1837 in die Direktion gewählt. 
In der Beilage zur Nr. 69 des Allg. Organs für Handel und Gewerbe (Köln, 28. Aug. 1836) wurden u. a. die Herren Luckemeyer und Deus (Friedrich August Deus: * 09.01.1798 - † 17.09.1878) als Mitglieder des Verwaltungsrats der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft genannt. Im Jahres-Bericht der Direction vom 17.12.1842 wurde als ein Stellvertreter des Verwaltungsrathes ein Oberst-Lieutenant Luckemeyer erwähnt.

Am 13.05.1836 war er einer der Mitgründer der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittel-Rhein und wurde am 25.11.1836 deren erster Direktor. [1]

Beilage zu Nr. 100 d. Allg. Organs f. Handel u. Gewerbe. Köln 15.12.1836.
Vergrößerung
 
Nach den revolutionären Ereignissen von 1848/49 wurde er in Düsseldorf Vizebürgermeister.  

Er stand in naher persönlicher Beziehung zum Oberbefehlshaber des preussischen Heeres und König externer Link Wikipedia Friedrich Wilhelm IV. (* 1795 - † 1861).

Anfang der 1850er Jahre (1852/53) wurde er Kgl. Commerzien-Rath.

Er war der Vater von Marie (* 1836 - † 1874), Rudolph (* 1826 - † 18??), Agnes (* 23.12.1828 - † 31.08.1902) und Eduard (* 1830 - † 11.03.1907).

Inschrift an der Stele des Familiengrabes zu Carl Luckemeyer
Inschrift an der Stele des Familiengrabes zu Carl Luckemeyer. [2]

Er verstarb am 06.11.1875 in Düsseldorf (?) und wurde im Familiengrab beigesetzt (Ritter P. P.).

 

Bilder:
  1. Vergrößern Ausschnitt: Hildebrandt, Theodor: Karl Luckemeyer. 1851, Öl a. Lwd., 93 x 72,5 cm. [SMB 1991/G104] (s. a.: Familien- und Freundesbildnisse)
    Mit freundlicher Genehmigung: StadtMuseum Bonn

Quellen:
  1. externer Link Beilage zu Nr. 100 d. Allg. Organs f. Handel u. Gewerbe. Köln 15.12.1836. 
  2. E-Mail vom 01.03.2015 von Julia Lambert

Links: