26.05.2014

Jörg Aufenanger

Jörg AufenangerJörg Aufenanger


* 1945

Regisseur und Schriftsteller


Er schrieb u. a. ein Buch über die Beziehung von Mathilde Wesendonck und Richard Wagner.


Er ist ein deutscher Regisseur und Schriftsteller.

Er wurde 1945 geboren.

In Berlin und Paris studierte er Philosophie sowie Theater- und Literaturwissenschaften. Er ist tätig als Theaterregisseur, Herausgeber einer französischen Bibliothek und Autor diverser Veröffentlichungen zur Philosophie und Literatur sowie von Biografien und Essays.

Jörg Aufenanger: Richard Wagner und Mathilde Wesendonck
Aufenanger, Jörg: Richard Wagner und Mathilde Wesendonck. 2007.

2007 publizierte er sein Buch Richard Wagner und Mathilde Wesendonk. Eine Künstlerliebe. im Patmos Verlag in Düsseldorf.

 

Bilder:
  1. Jörg Aufenanger.

Links:

Bibliografie:
  • Aufenanger, Jörg: Richard Wagner und Mathilde Wesendonk. Eine Künstlerliebe. Patmos Verlag, Düsseldorf 2007. 


24.05.2014

Judith Cabaud

Judith Cabaud: Mathilde Wesendonck ou le rêve d'Isolde, Actes Sud, Arles 1990Judith Cabaud


* 1941

Französische Musikwissenschaftlerin und Schriftstellerin


Sie verfasste eine umfangreiche Biografie über Mathilde Wesendonck.


Sie wurde 1941 in New York in einer jüdisch-amerikanischen Familie polnischer und russischer Herkunft geboren.

Nach ihrem Studium an der New Yorker Universität ging sie nach Paris und studierte französische Kulturwissenschaft an der Sorbonne. 1960 beendete sie ihr Studium und konvertierte zum Katholizismus.

Sie schrieb mehrere Bücher über die Beziehungen zwischen Juden- und Christentum, die Rolle von Pius XII. im Zweiten Weltkrieg bzw. über den Großrabbiner von Rom, Eugenio Zolli.

Fueron estas impresiones las que me movieron a interesarme por esta mujer. Pregunté en diferentes librerías especializadas sobre la existencia de algún libro sobre Mathilde Wesendonck. Cuál no fue mi sorpresa al no encontrar nada en absoluto. En Alemania se acumulaban sin embargo cada año nuevas publicaciones sobre Wagner así como sobre Cósima, la segunda esposa del maestro. En Francia se escribían grandes cantidades de biografías de mujeres del siglo XIX pero Mathilde era la ausente perpetua. Fue así como un buen día mi esposo exclamó: “Si realmente deseas leer una obra sobre Mathilde Wesendonck ¿por qué no la escribes tu misma?” La idea me gustó pero confieso que si seguía teniendo algunas dudas con relación al personaje de Mathilde, mi intuición me decía, a través de la prodigiosa música de “Tristán”, que seguramente descubriría algo diferente. Así que dejé de lado la hostilidad de M. Gregor-Dellin y el escepticismo de Ernest Newman que había escrito:
“Al observador imparcial le cuesta creer que la naturaleza de Mathilde Wesendonck fuera tan noble como Wagner pensaba en esa época y como deseó que la posteridad la contemplara puesto que intentó compaginar todas las ventajas: la de vivir en el lujo junto a su esposo y la de vivir, al mismo tiempo, una pasión exaltada”.
En medio de este desfile de detractores, la voz de Guy de Pourtalès se eleva con un estilo maravillosamente caluroso para concederle el título de “musa total”.
[1]

1990 verfasste sie eine umfangreiche Biografie zu Mathilde Wesendonck. beleuchtete natürlich auch ihre tiefe geistige Beziehung zu Richard Wagner und stellte ihr Leben in Beziehung zu ihren Gedichten. Sie recherchierte bei den Nachfahren, bei der Familie Wille und bei den Wesendonks.
Este “hilo” se me presentó de repente en una sola frase que encontré en un libro de Louis de Fourcaud sobre Richard Wagner. El, autor había viajado a Berlín poco antes de la muerte de Mathilde Wesendonck en, 1902 y en el transcurso de una visita que le hizo en In den Zelten, 21, cerca del jardín zoológico, describía la escena siguiente: “En la habitación azul que se había quedado casi en la penumbra, sobre la mesa, en un cofrecillo parecido a un relicario, Mathilde conserva celosamente las misivas del autor de “Tristán”y a veces, releyéndolas., se juzga a sí misma y le juzga a él”. Jamás olvidaremos, este grito doloroso y de indecible orgullo, dirá más tarde Louis de Fourcaud. En efecto, esa tarde, Mathilde, con el cofrecillo en la mano le estepa de golpe:
“Wagner me relegó de prisa. Apenas me reconoció cuando fui a Bayreuth. Y, sin embargo, yo soy Isolda”.
[1]

Seit 1994 ist sie auch Musikkritikerin bei den Bayreuther Festspielen. 

 

Bilder:
  1. Vergrößern  Cabaud, Judith: Mathilde Wesendonck ou le rêve d'Isolde, Hubert Nyssen Editeur, Actes Sud, Arles 1990.

Quellen:
  1. externer Link Mathilde Wesendonck. Por Judith Cabaud. Archivo Richard Wagner.

Links:

Bibliografie:
  • Cabaud, Judith: Mathilde Wesendonck ou le rêve d'Isolde. Hubert Nyssen Editeur, Actes Sud, Arles 1990.  


22.05.2014

Anne Evans

Dame Anne EvansDame Anne Evans


* 1941 

Sängerin, Sopranistin


Sie ist eine international anerkannte Interpretin der Wesendonck-Lieder von Richard Wagner.


Sie ist eine international erfolgreiche walisische Sopranistin.

Im Jahre 2003 zog sie sich von der Bühne zurück, um Meisterkurse zu geben und andere britische Sänger in Wagnerschen Performance-Techniken zu coachen.
Ihr letzter öffentlicher Auftritt war im Jahr 2005 - ihr Comeback in Cardiff mit Auszügen aus ihrem Repertoire (Isolde und andere Wagner-Aufführungen).

Anna Evans: Wesendonck-Lieder. Proms 1994, BBC National Orchestra, Dirigent: Tadaaki Otaka.

 

Bilder:
  1. Anne Evans.

Links:
 

16.05.2014

Saskia Klumpp

Saskia KlumppSaskia Klumpp


* 19??

Opern- und Konzertsängerin Alt / Mezzosopran


Sie ist eine Interpretin der Wesendonck-Lieder von Richard Wagner.


Sie ist eine deutsche Opern- und Konzertsängerin in den Stimmlagen Alt und Mezzosopran.

Sie absolvierte zunächst ein Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Renate Brosch in Stuttgart und Cläre Holsten in Berlin. Es schlossen sich Meisterkurse bei Anna Reynolds und Julia Hamari und weiterführende Studien bei Hans Peter Blochwitz an.
Ihr Repertoire spannt sich vom Barock bis zu den Kompositionen der zeitgenössischen Musik. Sie gastiert international.

Es entstanden bereits eine Reihe Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie TV-Mitschnitte.

 

Bilder:
  1. Saskia Klumpp.

Links: 


Heinz Krause-Graumnitz

Heinz Krause-GraumnitzDr. phil. Heinz Kurt Emil Krause-Graumnitz


* 1911 - † 1979

Komponist, Hochschullehrer, Musikwissenschaftler, -schriftsteller


Er brachte 1962 eine Faksimile-Ausgabe der Autografen der Wesendonck-Lieder von Richard Wagner heraus.

 

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Heinz Kurt Emil Krause wurde am 11.05.1911 als zweiter Sohn des Amts­rates Kurt Krause und dessen Gattin Helene, geborene Graumnitz, in Dresden geboren.
 
Von 1930 bis 1936 studierte er Musik und Germanistik in Leipzig. Am Landes­konservatorium der Musik waren seine Lehrer u. a. R. Teichmüller (* 1863 - † 1939) und H. Grabner (* 1886 - † 1969). An der Universität hörte er u.a. bei T. Kroyer (* 1873 - † 1945). Als Student war Krause seit Herbst 1930 ein aktives Mitglied des von F. Rabenschlag (* 1902 - † 1973) gegründeten und geleiteten »Madrigal­kreises Leipziger Studenten«, der später im Leipziger Universitäts­chor aufging. Mit Rabenschlag verband ihn eine lebenslange Freund­schaft. Im Jahr 1935 promovierte er mit der Dissertation Johann Beer (1655-1700). Zur Musik­auffassung im 17. Jahr­hundert an der Universität Leipzig zum Dr.phil. (Fach­gebiet Musik­wissenschaft), im Jahr 1936 legte er die Staats­examina ab.
Seit 1935 wirkte Dr. Krause in Dresden, wo er u.a. den Heinrich-Schütz-Kreis gründete. Er war Dozent für Musik­geschichte an der Orchester­schule der Staats­kapelle und seit 1938 am Konservatorium. Die Vorarbeiten zu einer geplanten Dissertation über Clamor Heinrich Abel (1634-1696) verbrannten 1945 in Dresden. Von 1947 bis 1953 war er Musik­direktor und Kapell­meister an verschiedenen Theatern.
Von 1953 bis 1961 und, nach einer Anstellung in Rostock, erneut von 1966 bis zur Emeritierung 1976 war Dr. Krause-Graumnitz Dozent für Dramaturgie und Geschichte des Musik­theaters an der Theater­hochschule Leipzig.
Dr. Krause-Graumnitz wurde 1970 mit dem Kunst­preis der DDR und 1976 mit dem Kunst­preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet.
Dr.phil. Heinz Krause-Graumnitz starb am 31.03.1979 im Alter von 67 Jahren in Leipzig. Er wurde auf dem Leipziger Süd­friedhof (XXIII. Abteilung) beigesetzt. [2]

Heinz Krause-Graumnitz, am 11. Mai 1911 in Dresden geboren, studierte ab 1930 Musikwissenschaft und Germanistik am Landeskonservatorium Leipzig (Robert Teichmüller, Hermann Grabner, Max Hochkofler, Max Ludwig) und an der Leipziger Universität (Theodor Kroyer, Hermann Zenck, Helmut Schultz), er schloß diese Studien 1936 mit den Staatsexamina ab.
Während der Studienzeit wirkte er aktiv und gestaltend im "Madrigalkreis Leipziger Studenten", der Keimzelle des Leipziger Universitätschores unter Friedrich Rabenschlag mit. 1935 promovierte er mit einer Arbeit über Johann Beer zum Dr.phil. (Musikwissenschaft). Im gleichen Jahr gründete er in seiner Heimatstadt Dresden den "Heinrich-Schütz-Kreis" und wirkte als Dozent für Musikgeschichte an der Orchesterschule der Staatskapelle Dresden und später am Dresdner Konservatorium.
Nach dem Krieg war Krause-Graumnitz Kapellmeister und Musikdirektor an verschiedenen Theatern, bis er 1953 einem Ruf der Theaterhochschule nach Leipzig folgte, wo er bis 1961 und abermals ab 1966 als Dozent für Dramaturgie und Geschichte des Musiktheaters bis zu seiner Emeritierung 1976 tätig war.
In den Jahren 1961 bis 1966 leitete er das Konservatorium Rostock als Künstlerischer Leiter und Direktor. Nach nur knapp drei Jahren als freischaffender Komponist und Musikwissenschaftler verstarb er am 31. März 1979 mitten in der Arbeit an seinem musikwissenschaftlichen Hauptwerk "Heinrich Schütz - sein Leben im Werk und in den Dokumenten seiner Zeit". Das unvollendete Manuskript wurde durch die Witwe Annerose Mann zum Schütz-Jahr 1985 herausgegeben. [1]


 

Bilder:
  1. Heinz Krause-Graumnitz. [1]

Quellen:
  1. externer Link Heinz Krause-Graumnitz  
  2. externer Link Leipzig-Lexikon.de  
  3. Riedel, Horst: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z. ProLEIPZIG 2005, S. 318.

Links:
externer Wiki-Link Link (Wikipedia)

externer Link Heinz Krause-Graumnitz    

externer Link Heinz Krause-Graumnitz Archiv (Akademie der Künste Berlin) 

externer Link Onlinebuch Link (xxx.de)
Der Buchladen Der Buchladen (amazon) oder Bei ZVAB suchen 

Bibliografie:
  • Krause-Graumnitz , Heinz; Mann, Annerose (Hrsg.): Heinrich Schütz. Sein Leben im Werk und in den Dokumenten seiner Zeit. 2 Bd.: 1. Buch: Auf dem Wege zum Hofkapellmeister 1585-1628. 2. Buch: Der Hofkapellmeister 1628-1642. AdK der DDR, Leipzig 1985.
  • Krause-Graumnitz, Heinz: Vom Wesen der Oper. Opernkomponisten in Autobiographien, Briefen, Vorreden, Werkerläuterungen und anderen Dokumenten. Henschelverlag, Berlin 1969. 
  • Krause-Graumnitz, Heinz (Hrsg.): Wagner, Richard: Fünf Gedichte für eine Frauenstimme (Wesendonk-Lieder). VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1962 (= Faksimile-Ausgabe des autographen Originalmanuskripts).   
     
  • Riedel, Horst: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z. ProLEIPZIG 2005.  


Andreas Kröper

Rotkäppchen - KinderoperAndreas Kröper


* 1966

Musikwissenschaftler, Regisseur, Dirigent und Flötist


Er schuf 2008 eine Kinderoper nach einem Libretto von Mathilde Wesendonck und der Musik von Mozart.


1966 wurde er in Karlsruhe geboren.

Er war 1989 Gastlektor an der Pennsylvania State University.

1990 gründete er an der Masaryk-Universität in Brünn die Akademie für Alte Musik, ein Institut für Aufführungspraxis Alter Musik, dem er bis 2004 vorstand.

1994 erwarb er den Bauernhof "Hyperion" in Černotín, wo 1999 - 2003 das Jazzfestival "Musik auf dem Bauernhof" veranstaltet und ein Freilichtmuseum errichtet wurde. In den Jahren 1992 - 2000 war er Leiter des Haydnfestivals in Dolní Lukavice, Tschechien.

Seit 1999 ist er auch als Schriftsteller tätig, der in deutscher und tschechischer Sprache schreibt. 2001 veröffentlichte er in Prag seine Dopisy z noveho sveta (Briefe aus der neuen Welt).

2005 ging er nach Athen. 2001 - 2007 war er Regisseur und Dirigent des Opernfestival Ope(r)n Air Waldbühne in Arosa (Schweiz) und seit 2008 ist er künstlerischer Leiter des Opernvereins Zürich.
Seine Regiearbeit ist von einer vehementen Ablehnung der Guckkastenbühne sowie von Forschungen zur Chironomie und Bühnengestik des 18. Jahrhunderts geprägt.

Szene aus: Andreas Kröper: Rotkäppchen. Märchenoper für Kinder. 2008
Szene aus: Kröper, Andreas: Rotkäppchen. Märchenoper für Kinder. 2008.
 
2008 führte er seine Freiluft-Oper Rotkäppchen für Kinder und Erwachsene auf dem Rietberg in Zürich-Enge auf. 

Daneben betätigt er sich als externer Wiki-Link Mozart-Forscher. 1991 erbrachte er einen Nachweis, dass Mozarts Violinsonaten KV 301-306 ursprünglich für Flöte konzipiert waren. 1993 beschäftigte er sich mit dem Continuo in Mozarts Mannheimer Flötenquartetten und 2001 fand er heraus, dass Sebastianis Libretto eine direkte Vorlage für Mozarts Zaide war. Weiterhin führte er im Jahre 2003 Untersuchungen zum Inhalt der Zauberflöte durch und gewann 2005 neue Erkenntnisse zur Bedeutung der Oper La finta giardiniera Mozarts (KV 196).

Er lebt in der Schweiz und in einem abgelegenen Forsthaus in Tschechien.

Kröper veröffentlichte 25 CD-Aufnahmen mit Musik des Barock, der Klassik und Moderne.

 

Bilder:
  1. Vergrößern  Rotkäppchen. Kinderoper. Programmheft mit Illustrationen zum Ausmalen. 2008.

Links:

Bibliografie:
  • Kröper, Andreas: Rotkäppchen. Eine Kinderoper. Zürich 2008 (Uraufführung; Libretto nach Mathilde Wesendonck, Zürich 1861; Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Auswahl verschiedener Opernarien). 
  • Wesendonck, Mathilde: Märchen und Märchen-Spiele. Selbstverlag, Druck von David Bürkli, Zürich 1864. 


12.05.2014

Tadaaki Otaka

Tadaaki OtakaTadaaki Otaka


* 1947

Dirigent 


Er dirigierte erfolgreich die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner.


Er ist ein in Japan geborener und in Großbritannien lebender Dirigent.

In England war er von 1987 - 1996 Chefdirigent des BBC National Orchestra of Wales. Von 1998 - 2001 leitete er das Britten-Pears Orchestra. Im September 2009 wurde er Gastdirigent des Melbourne Symphony Orchestra.

Anna Evans: Wesendonck-Lieder. Proms 1994, BBC National Orchestra, Dirigent: Tadaaki Otaka.

 

Bilder:
  1. Tadaaki Otaka.
 
Links: