07.05.2014

Lieselotte Theil-Hurshell

Lieselotte Theil-HurshellLieselotte Theil-Hurshell


* 19?? 

Bildende Künstlerin, freischaffend 


Sie malte Gemälde und gestaltete Skulpturen nach Motiven aus den Werken Richard Wagners.


Sie wurde in Wien geboren und wuchs auch in dieser Stadt auf.

Sie absolvierte die Fachhochschule für Textil- und Modedesign in Wien und studierte Graphik/Werbung in Hamburg und Web-Design in Dresden.
Stilistisch orientiert sich ihre Kunst an der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

Seit 1998 lebt sie in Dresden und ist mit dem Dirigenten und Musikwissenschaftler Michael Hurshell verheiratet.  Sie ist Mitglied im Bundesverband bildender Künstlerinnen & Künstler.

Lieselotte Theil-Hurshell: Der Fliegende Holländer. 2011
Theil-Hurshell, Lieselotte: Der fliegende Holländer. Blutrot die Segel. Öl/Lwd., 2011.

Mit lichterloh brennendem Segel, einem Fanal gleich, durchpflügt das Schiff die stürmische See. Wild bäumen sich die Wellen auf, drohen den hölzernen Kahn mit Mann und Maus zu verschlingen. Dem Kapitän wäre es nur recht, ist er doch verflucht, solange über die Weltmeere zu segeln, bis er seine wahre Liebe findet. Er ist "Der fliegende Holländer", dem Richard Wagner mit seiner 1843 uraufgeführten Oper ein musikalisches Denkmal setzte. [1]

Ihre Werke wurden schon in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, nicht nur in Dresden, Pirna und Graupa, sondern auch u. a. in Chemnitz, Weimar, München, New York.

Vom 28.02. - 27.04.2014 gestaltete sie eine Sonderausstellung im Jagdschloss der Richard-Wagner-Stätten Graupa. Sie zeigte ihre Bildnisse nach Szenen und Motiven Richard Wagners Opern.
Aus der Pressemitteilung:
Die aus Wien stammende Künstlerin, Lieselotte Theil-Hurshell arbeitete an vielen verschiedenen, zuweilen ungewöhnlichen Orten, die auch die Themen ihrer bildkünstlerischen Arbeiten prägten. 2009 bis 2013 hatte sie die Möglichkeit, als Stipendiatin im Lohengrinhaus in Graupa zu arbeiten, eben an jenem Ort, wo Wagner 1846 den musikalischen Entwurf der Oper „Lohengrin“ schuf.
Inspiriert vom Genius Loci entstanden eine Vielzahl künstlerischer Arbeiten, die sich den Opern Richard Wagners widmen.
Ihre Werke versinnbildlichen Empfindungen und Emotionen, die die Künstlerin beim Hören seiner Musik erlebte. Indem Theil-Hurshell der Poesie in den Wagnerschen Klangwelten nachspürt, verwandelt sie die Musik durch weiche, sanfte Bildstrukturen und zarte Farbnuancen in sphärisch anmutende, oft non-figurative Bildkompositionen. So entstand eine sehr persönliche Bildwelt, die dem Betrachter gleichzeitig Raum für eigene Gefühle und Deutungen lässt.

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Weitere Gemälde und Skulpturen in der Ausstellung in Graupa.

  • Der Vielbefragte. Öl/Lwd., 2010.
  • Lohengrins Schwan (Gottfried, der verzauberte Bruder Elsas). Skulptur, 2013.
  • Richard Wagner und die Frauen. Öl/Lwd., 2014.

Blutrot die Segel, golden der Schatz. Sächsische Zeitung vom 17.03.2014
Blutrot die Segel, golden der Schatz. Sächsische Zeitung vom 17.03.2014. [2]

Ein paar Auszüge aus Pressestimmen über die Künstlerin: [3]
Sächsische Zeitung: ... nicht alle Geheimnisse um den großen Komponisten sind gelüftet, dann wären es ja keine mehr. Das trifft in gewisser Weise auch auf Lieselotte Theils poetische Bilder zu. Mit zarten Farben lässt sie fantasievolle Traumwelten entstehen, Sphären voller Andeutungen und Symbole.
 

KUNST aktuell: Ihre Gemälde verweisen auf eine ausgeprägte Anschauungs- und Erlebnisswelt mit starker Empfindsamkeit.
 

Freie Presse Chemnitz: Ihre Bilder sind romantisch-märchenhaft, phantasievoll.
 

Freie Presse: eine Malerin mit Wiener Charme - L. Theil-Hurshell gibt Phantasie und Handwerk gleichen Raum.

 

Bilder:
  1. Vergrößern Lieselotte Theil-Hurshell in ihrer Ausstellung im Jagdschloss Graupa mit der Terrakotta-Büste Alberich. Foto: Thomas Morgenroth. In: Sächsische Zeitung vom 17. März 2014. [2]

Quellen:
  1. Die Erlösung des fliegenden Holländers. In: Sächsische Zeitung vom 18.05.2011, Pirna Kultur. 
  2. Morgenroth, Thomas: Blutrot die Segel, golden der Schatz. In: Sächsische Zeitung vom Montag, 17. März 2014, Dresdner Kultur, S. 21. 
  3. Theil-Hurshell, Lieselotte: E-Mail vom 14.12.2014.

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