30.11.2009

Vorwort

Vorwort des Autors


Ich begrüße Sie auf dem Blog zu Otto & Mathilde Wesendonck - vor allem bekannt als Mäzen und Muse von Richard Wagner

Mathilde Wesendonck, geb. Luckemeyer, die Tochter eines rheinischen Kaufmanns, ist als die inspirierende Muse, Vertraute und Freundin Richard Wagners in Erinnerung geblieben. Sie wird häufig als das Urbild der Isolde in Tristan und Isolde angesehen, jener Oper Wagners, die unmittelbar unter dem Eindruck seiner „Liebestragödie“ (Bélart) mit Mathilde entstanden ist. Ihr Name und ihr Andenken leben fort in den berühmten Wesendonck-Liedern – Vertonungen Wagners nach ihren eigenen Gedichten, diesem „Zyklus, dessen Nähe zu den Liedern Gustav Mahlers dem halben Jahrhundert spottet, das zwischen ihnen liegt.“ (Gregor-Dellin). Mit ihrem Mann, dem Kaufmann Otto Wesendonck, der durch den Seidenhandel ein beachtliches Vermögen sein Eigen nennen konnte, gehört Mathilde Wesendonck zu den frühesten und treuesten Förderern Wagners, und beide haben seinen künstlerischen Werdegang entscheidend beeinflusst. Ihre Bedeutung und die ihres Mannes lässt sich ermessen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Mathilde Wesendonck bis zum entscheidenden Eintritt Cosima von Bülows in Wagners Leben 1865 die sicherlich wichtigste Frauengestalt gewesen ist, so wie Otto Wesendonck ihm der großzügige, unerschütterlich für Wagner einstehende Gönner war, bevor ihn 1864 der romantisch-schwärmerische junge Bayernkönig Ludwig II. in dieser für das Musikschaffen Wagners so eminent wichtigen Funktion ablöste.
Schwabe, Günter: Mathilde Wesendonck. (1828 – 1902) In: Janssen, Wilhelm (Hrsg.): Rheinische Lebensbilder. Band II. Im Auftrag der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Rheinland-Verlag GmbH, Köln 1988, in Kommission bei Dr. Rudolf Habelt Verlag GmbH, Bonn, S. 235.

Ich möchte den Blick viel weiter lenken – ihr Leben war mehr als nur Muse und Mäzen von Richard Wagner. Ich möchte Sie auf eine spannende, interessante und informative Zeitreise in das 19 Jahrhundert mitnehmen. Entdecken Sie das reichhaltige literarische und lyrische Schaffen von Mathilde Wesendonck und wie andere bekannte Persönlichkeiten von ihr inspiriert wurden.
Die beiden haben in der Geschichte wesentlich mehr Spuren hinterlassen, sie stehen nicht nur im Schatten des großen Komponisten - sie waren zu ihrer Zeit zwei hoch angesehene Persönlichkeiten nicht nur in Künstlerkreisen.

Ich freue mich, Ihnen Mathilde und Otto Wesendonck näher vorstellen zu dürfen: 

Ihr Leben - ihr Werk - ihre Wirkung

Albert Küppers: Medaillon für die Stifter der Sammlung. 1910
Küppers, Albert: Medaillon für die Stifter der Sammlung, Provinzial-Museum Bonn, 1910.

MATHILDE WESENDONK         OTTO WESENDONK
DEN SCHOEPFERN DIESER SAMMLUNG
DIE STADT BONN

 
Auf den Seiten Otto und Mathilde finden Sie biografische Angaben zu den beiden.
Unter Gedichte können Sie etwas zu den Gedichten von Mathilde und den Liedkompositionen lesen. Es gibt nicht nur die Wesendonck-Lieder von Wagner.
Auf der Seite Bücher stelle ich Mathildes Publikationen vor. Darunter finden Sie Märchen-, Sagen- und Kinderbücher sowie Dramen, Trauerspiele und andere Veröffentlichungen.
Die Seite Briefwechsel beleuchtet etwas näher ihren Gedankenaustausch mit Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Die bekanntesten Briefe sind wohl die von Wagner und Brahms.
Unter der Seite Sammlung können Sie ein paar Ausführungen zu der Gemäldesammlung und zu der Bibliothek von Otto nachlesen.
Biografische Angaben zu Richard Wagner finden Sie auf dieser Seite. 
Auf der Seite Index finden Sie eine alphabetische Liste der hier erwähnten Namen, Orte und Ereignisse mit einem Link zu weiterführenden Informationen sowie eine Liste der Quellenangaben und der Bibliografie.

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