09.09.2010

Der Baldur-Mythos

Mathilde Wesendonck: Der Baldur-Mythos. 1875Der Baldur-Mythos


1875

Drama


Das Buch Baldur-Mythos veröffentlichte Mathilde Wesendonck im Jahr 1875 in Dresden.



Im März 1875 veröffentlichte Mathilde Wesendonck ihre Geschichte Der Baldur-Mythos. Auf dem Titelblatt ist das Datum 27. März 1875 vermerkt (12 S.) [SAZ VII.84 II B]. Gedruckt wurde es in der Rammingschen Buchdruckerei in Dresden.

Auf dem Vorblatt ist vermerkt: Nach der externer Wiki-Link jüngern Edda des externer Wiki-Link Snorre Sturleson. Der Text besteht aus 3 Gesängen.

GESANG I.

Breidablick will ich besingen, Baldur's wolkenkühne Burg,
Deren goldgezackte Zinne blinkt durch Nacht und Nebel durch,
Deren schlange Säulenschäfte schimmern feucht im Morgenthau,
Aufwärtsstrebende Gedanken, tragen, stützen sie den Bau!
Innen, hochgewölbte Hallen, weit verdunkelnd Walhall's Pracht,
Oeffnen sich dem Asensohne, Lichtesfreund und Feind der nacht;
Dessen Name selbst besaget, wie sein Wesen sonnenklar,
Wie sein Antlitz, schönheitathmend, Licht und Leben nur gebar! [1]

 

Der Mythos von Baldur und Loki
Der Mythos von Baldur und Loki.
Balder wird unter Lokis Anleitung von Hödur mit einem Mistelzweig getötet.
Aus einer isländischen Handschrift des 18. Jahrhunderts.

externer Wiki-Link Balder ist nach der Prosa-Edda des Isländers Snorri Sturlusons Sohn des Odin und der Frigg, somit Bruder von Hödur und Hermodr. Mit seiner Gattin Nanna hat er den Sohn Forseti.
Der nordische Mythos von Balder und externer Wiki-Link Loki bezeichnet das Ringen zwischen Licht und Finsternis, das Kämpfen zwischen gestaltlosem Chaos und sinnvoller Ordnung.
Mit der Lichtgestalt Balder verschwinden Glück und Schönheit aus der Welt und lässt die "Götterdämmerung" bzw. Ragnarök damit näherrücken. Da Balder die Personifizierung der Sonne ist, steht sein Tod auch mit den Sonnenwenden in Verbindung.

 

Bilder:
  1. Vergrößern  Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Dresden 1875.

Quellen:
  1. Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Dresden 1875, S. 3. 

Bibliografie:
  • Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Rumming, Dresden 1875.   


Keine Kommentare: