29.08.2011

Villa Wesendonck Berlin

Kein BildVilla Wesendonck, Berlin


1800


In dieser Villa wohnten Otto und Mathilde Wesendonck in ihren letzten Lebensjahren seit den 1880er Jahren.

 

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In der Karte
Ort der Villa In den Zelten 21 in der Karte von Berlin 1882 und Google Maps 2016.


Am (* 1700 - † 1800).

Berlin Tiergarten
Berlin Tiergarten 1742 | 1875 | 1932 | 2017
Quelle: Ausschnitt aus: Berlin. Vier Stadtpläne im Vergleich. Edition Gauglitz. Berlin 2017.

Am 03.05.1899 nahm die Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg zu Berlin die Gelegenheit wahr, die Villa Wesendonck und vor allem die Gemäldesammlung zu besichtigen. Mit diesem Bericht gewinnt der Leser ein anschauliches Bild von der Ausgestaltung der Räumlichkeiten im Hause.
In zwei Stockwerken sind die Gemälde untergebracht. Im Obergeschoss allein ist wirklich der übliche Galerie-Charakter zu finden, die Wände sind von unten bis oben behängt. Dagegen fesselt den Besucher hier unten im Parterre neben den Bildern die kunstgewerbliche Ausschmückung, an der – abgesehen von alten Stücken – wohl alle Epochen seit der Renaissancebewegung in den 70er Jahren, auch die Gegenwart, beteiligt sind. Geschnitzte Möbel aller Art, kostbare Erzeugnisse der Keramik, Gläser und Porzellane, Miniaturmalereien, Metallgeräte, Bucheinbände giebt es hier in Hülle und Fülle, angeordnet in Glasschränken, auf Tischen, Simsen u.s.w., bilden ein reizvolles Ensemble mit dem überladenen Bilderschmuck der Wände. Dagegen hat die dritte Gruppe von Sälen und Zimmern lediglich den Charakter von Wohnräumen, in denen sich die Gemälde dem freilich sehr eleganten Übrigen unterordnen; Sie werden diese Räume mit den Familienbildnissen und einigen besonders interessanten Arbeiten neuerer Meister, darunter vier grösseren idealen Darstellungen von Hans Makart, die wenig bekannt sind und durch einen eigentümlichen Farbengeschmack auffallen, zuletzt kennen lernen. In beiden unteren Abteilungen der Sammlung unterbrechen kleine Aquarelle, Pastelle und Handzeichnungen, überwiegend von namhaften Künstlern, die Gemäldegruppen, darunter Stücke z. B. von Delacroix, Peter Cornelius, Ludwig Richter, A. von Werner, Albert Hertel, Lenbach.[1]


Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

Quellen:
  1. Galland, Georg: Besichtigung des Wesendonckschen Hauses sowie der Gemälde-Galerie. In: Gesellschafts-Vorstand (Hrsg.): "Brandenburgia." Monatsblatt der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg zu Berlin. VIII. Jahrgang 1899 1900. Verlag von P. Stankiewicz' Buchdruckerei, Berlin 1900, S. 118 - 119. 
  2. A. a. O., S. 118 - 119.

Links:

Bibliografie:
  • Galland, Georg: Besichtigung des Wesendonckschen Hauses sowie der Gemälde-Galerie. In: Gesellschafts-Vorstand (Hrsg.): "Brandenburgia." Monatsblatt der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg zu Berlin. Unter Mitwirkung des Märkischen Provinzial-Museums, herausgegeben vom Gesellschafts-Vorstande. VIII. Jahrgang 1899 1900. Druck und Verlag von P. Stankiewicz' Buchdruckerei, Berlin 1900, S. 118 - 122.  


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